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Deutsches Bundesorchester der Spielleute

Das Bundesorchester Spielleute besteht in seiner jetzigen Form seit 1988.

Derzeit sind mehr als 70 ausgesuchte MusikerInnen aus über 30 Vereinen in 14 Bundesländern Mitglied im Orchester.

Neben den Flöten, die sich derzeit aus Piccolo-, Sopran-, Böhm- und Altböhm- und Bassböhmflöten zusammensetzen. Standard ist seit vielen Jahren das erweiterte Schlagwerk. Hierzu zählen neben Pauken, Marimbaphon, Virbraphon, Glockenspiel und Xylophon, natürlich auch viele der sogenannten Percussioninstrumente (Vibraslap, Schlittengeläut, Peitsche, Lotosflöte, ...). Ergänzt wird das Ganze um das unverzichtbare ‚herkömmliche Schlagwerk' aus verschiedensten kleinen Trommeln in Kombination mit großer Trommel und Becken.

Das Repertoire erstreckt sich über nahezu alle Facetten der Musik. Einen wichtigen Schwerpunkt bildet hierbei vor allem die „neue“ Spielleutemusik. Hierunter versteht man Originalkompositionen für Spielleuteorchester, deren Anzahl sich in den letzten Jahren - nicht zuletzt durch die Förderung des Bundesorchesters - stetig erhöht hat. Im heutigen Programm sind natürlich auch Transkriptionen von Blasorchesterwerken und Arrangements zu hören.

Der Schwierigkeitsgrad der verschiedenen Werke reicht innerhalb einer 6-stufigen Skala von Schwierigkeitsgrad 2 bis 5.

Die Hauptaufgabe des Orchesters besteht vornehmlich in der musikalischen Weiterentwicklung der Spielleutemusik. Durch die gute Ausgangsposition hinsichtlich Besetzung und Qualifikation der Musiker nimmt das Orchester eine Vorreiterrolle in Fachkreisen ein und ist wegweisend für andere Gemeinschaften. Aufgabe ist es aber auch aufzuzeigen, wo ggf. die Grenzen der Spielleutemusik liegen. Möglich wird dies alles nur durch besonders engagierte MusikerInnen, die neben dem eigenen Verein zusätzlich viel Zeit und Geld für das Bundesorchester aufwenden.

Die musikalische Leitung liegt derzeit in den Händen von Hans-Jürgen Reuter. Organisatorisch zuständig ist seit vielen Jahren Andreas Göttert, Bundesmusikdirektor Spielleute a.D. der BDMV e.V.

Das Orchester gastierte seit seiner Gründung u.a. in Hamburg, Leipzig, München, Dortmund und Berlin (hier in der Universität der Künste). Teilweise wurden die Konzerte gemeinsam mit bekannten Orchestern wie z. B. dem Stabsmusikkorps der Bundeswehr oder dem Rundfunkblasorchester Leipzig bestritten.

Als alljährliches Highlight in der Orchesterarbeit findet auf Einladung befreundeter Vereine >>Das Konzert<< an wechselnden Orten im Bundesgebiet statt. Im letzten Jahr spielte das Bundesorchester in Rieste / NRW.

Abschließend ist noch zu erwähnen, dass das Bundesorchester Spielleute im Jahr 2006 Gewinner des Wettbewerbs für Auswahlorchester in Trossingen im Bereich Spielleutekorps war.