Das aktuelle Infoportal für Stederdorf und Wendesse (OT Peine/Niedersachsen)

 

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Braunkohlessen der Reservisten

Am 3. Februar 2017 trafen sich die Stederdorfer und Wendesser Reservisten zum Grünkohlessen im Wachlokal, dem Gasthaus Zur Sonne in Stederdorf.

Als Gäste hatte der Förderverein der Reservisten die Kameraden des Kreisverbindungskommandos (KVK) Peine eingeladen, die zur der Zeit eine Kurzwehrübung im Katastrophenschutzzentrum des Landkreises Peine absolvierten.

Zur Begrüßung stellte der Leiter des KVK Peine OTL d. R. Michael Beyer über die Aufgaben des Verbindungskommandos und bedankte sich für die Einladung. Der Leiter der Reservistenarbeitsgemeinschaft (RAG) Einsatz- und Unterstützungszug (EUZ) OTL d.R. Gerhard Bietz referierte über die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen oder Ostwall.

Zwischenzeitlich konnte der erste Vorsitzende die drei Jahresbesten mit einem kleinen Pokal auszeichnen. Den ersten Platz errang Christian Schubert, den zweiten Platz Andreas Teutloff und den dritten Platz Claudia Schniete. Es endete ein informationsreicher Abend den Wehrübende und freiwillige Reservisten mit neuen Erkenntnissen abschließen konnten.

G. Bietz

 

Barbarafeier bei den Reservisten

Auch im Jahr 2016 feierten die Reservisten im "Wachlokal" ihr Barbarafest, das traditionelles Fest zu Ehren der Schutzpatronin der Artilleristen.

Dieses Jahr in etwas verkleinerte Runde, da einige Kameraden aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnten.

Und wie jedes Jahr kam die heilige Barbara um symbolisch den Barbarazweig zu übergeben, verbunden mit einem Gedicht.

Es folgte ein geselliger Abend mit obligatorischen Jägertoast nach Art des Hauses, sowie netten Gesprächen. 

 

 

Sommerfest 2016

Das jährliche Sommerfest der Reservisten fand erneut am alten Bahnhof in Stederdorf statt.

Viele Spenden und Zuwendungen von Kameradinnen und Kameraden ermöglichten es in diesem Jahr, ein Spanferkel zu grillen. Unterstützung beim Grillen erhielten wir von Kameraden aus Edemissen, die ihre Sache hervorragend meisterten!

Begrüßen durften wir auch eine Abordnung der Oischer Jungs aus Oedesse, die tüchtig mit uns feierten. Inklusive aller Gäste waren 31 Personen anwesend, sodass von dem Schwein wenig übrig blieb.

Während des Festes wurde die Königsscheibe unseres diesjährigen Königs Andreas Teutloff ordentlich angenagelt.

Als weiteren Höhepunkt durfte unser 1. Vorsitzende die Ehrenmedaillen im Namen des Vereins zur Ausrichtung der Europaschützenfestes an die Mithelfer überreichen. Auch die Gewinner des Seelow-Pokales wurden mit einer Erinnerungsmedaille bedacht. Mit einem dreifachen Hipp Hipp Hurra und echtem Stederdorfer Bier wurden alle Ausgezeichneten geehrt.

Mit einsetzender Dämmerung erwärmte uns ein kleines Kaminfeuer, sodass der harte Kern bis spät in die Nacht aushalten konnte und ein gelungenes Fest dem Ende entgegen ging.

Gerhard Bietz

Reservisten bei der Fahnenweihe der Dorfteichnixen

Stederdorf - Mit einer Abordnung des Fördervereins der Reservisten, haben wir an der Fahnenweihe der Dorfteichnixen teilgenommen. 

Eine rundum gelungene Veranstaltung, an der wir gerne teilgenommen haben. 

"Der Herrgott segne euer neues Zeichen und bringen soll es euch Erfolg und Glück. In dieser Stund soll mein Gebet zum Himmel steigen: Die Gnade Gottes fall auf euch zurück."   

Neuer König bei den Reservisten

Reservistenkönig Andreas Teutloff
Reservistenkönig Andreas Teutloff (mitte)

 

Der Förderverein der Reservisten kämpfte am 16. April 2016 um die diesjährige Königswürde. Es nahmen 14 Kameradinnen und Kameraden am Königsschießen teil. Den besten Schuss gab Andreas Teutloff ab, dicht gefolgt von Ingo Krohm und Dietmar Bufe.

Parallel zum Königsschießen fand das Knobeln um den Seelow-Pokal statt. Der diesjährige Gewinner lautet Gerold Flöther. Knapp auf dem zweiten Platz landete Gerhard Bietz, den dritten Platz nahm Matthias Schmidt ein.

Seelower-Pokal Gewinner ist Gerold Flöther

Es war wieder einmal ein gelungener Nachmittag, der nach der Königsproklamtion sowie der Proklamation des Gewinners des Seelow-Pokals mit Kuchen und/oder Bockwurst ausklang. 

Gerhard Bietz

ABC – Ausbildung

Die Reservistenarbeitsgemeinschaft Einsatz- und Unterstützungszug (RAG EUZ) hat zur Auffrischung der Kenntnisse am 23. April 2016 gemeinsam mit Teilnehmern des THW Braunschweig und des ABC-Zuges der Feuerwehr des Landkreises Wolfenbüttel eine ABC-Weiterbildung durchgeführt.

Mit dem Schwerpunkt biologische Kampfmittel sowie Spüren und Messen im Gelände, waren mehrere Ausbildungsstationen zu durchlaufen. Höhepunkt war sicherlich die Überwindung der künstlich verqualmten Übungsstrecke der Werksfeuerwehr mit ABC-Schutzanzug sowie ABC-Schutzmaske.

Zwischen den einzelnen Ausbildungsabschnitten erfolgte eine theoretische Einweisung in biologische Kampfmittel und deren Wirkung auf den menschlichen Körper.

Am Ende der Ausbildung führte der ABC-Zug der Feuerwehr des Landkreises Wolfenbüttel seine Möglichkeiten im Bereich Messen und Spüren vor. Auf diese Weise lernte man voneinander wichtige Vorgehensweisen.

Zum Abschluss der Ausbildungsveranstaltung wurden Erreichbarkeiten ausgetauscht, um die gemeinsame Ausbildung fortzusetzen. Für das kommende Jahr soll eine gemeinsame Katastrophenschutzübung in Angriff genommen werden.

gez.
Gerhard Bietz
OTL und Leiter der RAG EUZ

Reservisten feierten das "Barbara"-Fest

Am 5. Dezember 2015 lud der Vorstand des Fördervereins der Reservisten zur zweiten Barbarafeier ein, ein traditionelles Fest zu Ehren der Schutzpatronin der Artilleristen.
15 Kameraden trafen sich im "Wachlokal" in der Gaststätte "Zur Sonne". Es wurden Hohn- und Spottreden durch die heilige Barbara gehalten. Hier kann mit der Obrigkeit in lustiger Art "abgerechnet" w
erden.Auch ein kurzer kurzer Abriss des vergangenen Jahres wurde noch einmal Revue passiert.
Nach einer alten Tradition wurden Barbarazweige von einem Obstbaum geschnitten und ins Wasser gestellt. Diese Barbarazweige sollen bis zum Heiligen Abend blühen und in der kalten und düsteren Winterzeit ein wenig Licht in die Wohnung bringen.

Was wäre ein Fest ohne Ehrungen? Der Vorstand des Fördervereins, stiftete zu Ehren der heiligen Barbara eine Medaille. Diese soll für besondere Verdienste um das Barbarafest verliehen werden. Erste Träger waren unsere Kameraden Gerold und Gerhard.

Es folgte ein sehr schöner Abend in geselliger Runde bis in die späte Nacht hinein. Und erste Pläne für das Fest 2016 wurden geschmiedet.

 

Benefitzkonzert des Landespolizeiorchesters Niedersachsen

Bereits zum sechsten Mal begeisterte das Landespolizeiorchester Niedersachsen die Zuschauer des Benefizkonzertes der Reservisten im Gasthaus Zur Sonne in Stederdorf. Die 89 zahlenden Besucher sorgten für eine ordentliche Summe zugunsten des guten Zwecks, die dem Bezirksgeschäftsstellenleiter des Bezirks Braunschweig Michael Gandt direkt übergeben wurde. Überschattet war das Konzert von den Attentaten von Paris. Das Landespolizeiorchester sowie alle Anwesenden gedachten der Opfer mit dem Stück „Der böhmische Wind“, danach ging es in die Pause. Aufgrund der langen zuverlässigen Sammlungen sowie den alle zwei Jahre stattfindenden Benefizkonzerten wurde dem Förderverein der Reservisten Stederdorf/Wendesse eine besondere Ehrung zuteil. Nach dem Grußwort des Ortsbürgermeisters wurde der Verein vom Bezirksgeschäftsstellenleiter Gandt mit der Friedensglocke des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ausgezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine eher seltene Auszeichnung des Volksbundes für besondere Verdienste. Mit großer Freude und unter starkem Beifall der Zuschauer nahm der erste Vorsitzende des Vereins Gerhard Bietz die Auszeichnung für die Mitglieder des Vereins entgegen. Nachdem die Friedensglocke durch die Reihen der Mitglieder gewandert war, konnte die zweite Hälfte des Konzerts fortgesetzt werden.

Der Förderverein der Reservisten Stederdorf/Wendesse bedankt sich auf diesem Wege ganz herzlich bei den zahlreichen Dauergästen der Benefizkonzerte, ohne die diese Auszeichnung kaum möglich gewesen wäre.

 

Gerhard Bietz

Der Förderverein gratuliert!

Ehrenkreuz der Bundeswehr

Unseren Kameraden Andreas Teutloff und Gerhard Bietz ist in Würdigung ihrer Leistungen als Reservisten der Deutschen Bundeswehr das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber bzw. in Gold verliehen worden. 

Im Namen aller Kameradinnen und Kameraden gratuliert der Vorstand den ausgezeichneten Kameraden recht herzlich !

 

Verabschiedung von Pastor Brand

Am 28. Juli 2015 versammelten sich die Stederdorfer und Wendesser 
Reservisten in ihren "Wachlokal", dem Gasthaus Zur Sonne, um Pastor
Ortwin Brand aus ihrem Kreis zu verabschieden. Am 1. September wechselt
Pastor Brand nach Göttingen und verlässt die Stederdorfer
Kirchengemeinde.
Bei Schnittchen und einem gepflegten Bier wurden die 
letzten neun Jahre Revue passieren lassen. Neben einigen lustigen
Anekdoten wurde besonders die Renovierung der Stederdorfer St. Petrus
Kirche und deren Orgel angesprochen. Alle Reservisten bedauerten den
Weggang von Pastor Brand, wünschten ihm jedoch von ganzem Herzen alles
Gute für seine neue Tätigkeit.

Gerhard Bietz

Königsproklamation bei den Reservisten

Es ist schon Tradition, das Sommerfest mit Königsproklamation bei unseren Kameraden Frank Hoffmann und seiner Frau Karin im Garten zu feiern.

Sonniges Wetter, gutgelaunte Kameraden und Gäste sowie Grillgut und gekühlte Getränke rundeten die gute Stimmung ab. 

Am frühen Nachmittag wurde dann unser neuer Reservistenkönig 2015 proklamiert. Christian Schubert heißt der neue König. Herzlichen Glückwunsch

 

Blau-Gelbes-Band 2015

Wieder einmal ein sehr gutes Ergebnis beim Schießen um das Blau-Gelbe-Band. 

Mannschaft I: 636,0 Teiler

Mannschaft II: 984,8 Teiler

Mannschaft III: 734,4 Teiler

Somit hatten wir den zweiten Platz mit einem Gesamtteiler von 2355,2

 

Exkursion zu den Seelower Höhen

Der Förderverein der Reservisten Stederdorf/Wendesse führte zum 15ten Male eine militärische Exkursion auf die Seelower Höhen durch. 

Besucht wurden verschiedene Gedenkstätten und Originalschauplätze. Mit der Niederlegung eines Gestecks wurde der tausenden Opfer der letzten Abwehrschlacht vor Berlin gedacht. Zusätzlich wurde in diesem Jahr auch die Festungsfront Oder-Warthe-Bogen bzw. der sogenannte „Ostwall“ in Polen besichtigt.

Die unterirdischen Verteidigungsanlagen und Bunker der Festungsfront Oder-Warthe-Bogen (Miedzyrzecki Rejon Umocniony - MRU) sind weltweit einzigartig und ein wertvolles Denkmal der Befestigungsarchitektur im 20. Jahrhundert. Das System sollte Teile der deutschen Ostgrenze sichern, die Arbeiten am MRU wurden 1936 begonnen.

Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges hatten die Deutschen 106 Stahlbetonbunker fertig gestellt. Davon waren 21 durch ein unterirdisches Tunnelnetzwerk miteinander verbunden. Das Netz besaß eine Ausdehnung von über 30 Kilometern und eine Tiefe von bis zu 40 Metern.

Die Festungsfront zieht sich auf einer Länge von fast 80 Kilometern von Gorzów Wielkopolski (Landsberg an der Warthe) bis hin nach Zielona Góra (Grünberg). Das Labyrinth von Tunneln, Eisenbahnstationen und Hallen, das einige Dutzend Meter unter die Erde gebaut wurde, beherbergt hier Europas größtes Fledermausreservat.

Ungefähr 30.000 Tiere aus 13 verschiedenen Gattungen überwintern hier tief unter der Erde. Tief beeindruckt kehrten die Reservisten in die Heimat zurück.

 

 

Text & Fotos: Gerhard Bietz

 

Mitgliederversammlung des Fördervereins der Reservisten Stederdorf / Wendesse am 2. Januar 2015

Auf der mit 21 Mitgliedern gut besuchten Mitgliederversammlung des Fördervereins der Reservisten Stederdorf / Wendesse konnte der 1. Vorsitzende Gerhard Bietz auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken.

So wurde im Rahmen einer militärhistorischen Exkursion auf die Seelower Höhen auch die Altstadt von Küstrin besucht. Unter sachkundiger Führung des Museumsdirektors Ryszard Skalba wurden die letzten Tage der Altstadt von 1945 nachvollzogen.Für 2015 ist eine Besichtigung der Festungsfront im Oder-Warthe-Bogen (Ostwall) vorgesehen.

Bei den Schießwettbewerben wurden die drei besten Schützinnen und Schützen (1. Andreas Teutloff, 2. Claudia Schniete, 3. Achim Lieberwirth) mit Ehrengaben ausgezeichnet. Der Hornemann-Pokal wurde von Claudia Schniete mit einem 44,1 Teiler errungen.

Die Mitgliederzahl beträgt per 31. Dezember 2014 46 Mitglieder. Allerdings gibt es für 2015 bereits zwei Neuanträge.

Die Reservistenarbeitsgemeinschaft Einsatz- und Unterstützungszug wurde mit Personal und Material bei der ABC-Ausbildung unterstützt, sowie bei einer zweitägigen Führungsübung „Hilfe 2014 – Hochwasserlage“ im September 2014.

Neben verschiedenen Jahresveranstaltungen wurde auch der Kleingartenverein Hasenwinkel beim Tag der offenen Tür unterstützt. Die Haus- und Straßensammlung für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge ergab 622,98 €, wozu auch der schon traditionelle Erbsensuppenverkauf am Donnerstag nach Volkstrauertag beitrug.

Am 14. November 2015 wird wieder ein Benefizkonzert zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge stattfinden. Aufgrund steuerlicher Vorgaben war die Satzung entsprechen zu ändern, was einstimmig von der Versammlung beschlossen wurde.  

 

Gerhard Bietz

 

Reservistenkönig 2014

Neuer Reservistenkönig 2014 ist unser Kamerad Gerhard Bietz. Den zweiten Platz belegte Achim Hilke und den dritten Platz Christian Schubert

ABC-Ausbildung mit dem THW Braunschweig

Die Reservistenarbeitsgemeinschaft Einsatz- und Unterstützungszug (RAG EUZ) hat am 26. April 2014 eine dienstliche Veranstaltung als ABC-Ausbildung durchgeführt. Schwerpunkt war die Aus- und Weiterbildung insbesondere auf dem Gebiet der B- und C-Waffen bzw. Stoffe.

 

Nachdem in der Vergangenheit vorrangig in Richtung auf die Bedrohung durch A-Waffen und Stoffe gelegt wurde, begannen wir am 26. April mit einer theoretischen Einweisung in B- und C-Stoffe sowie deren Wirkungsweise. Leutnant d.R. Dr. Jörgen Haneke machte dabei deutlich, warum unter bestimmten Gefahrenlagen Vollschutz anzulegen ist. Besonderes Augenmerk legte in seinem Vortrag auf die Eindringmöglichkeiten der biologischen und chemischen Stoffe.

 

An der zweiten Station erfolgte die Einweisung in das korrekte Anlegen der Schutzausrüstung durch Stabsunteroffizier d.R. Andreas Bugge. Neben der Herstellung der Dichtigkeit der Schutzanzüge erfuhren die Ausbildungsteilnehmer, dass gerade die gegenseitige Hilfe beim Anlegen der Schutzausrüstung hierbei von besonderer Bedeutung ist.

 

Nun bestens ausgestattet mussten die Kameradinnen und Kameraden einen kurzen Weg unter Vollschutz bis zur Dichtigkeitsprüfung zurücklegen. Eine verqualmte Übungsstrecke der Werksfeuerwehr war unter qualifizierter Anleitung sowie unseres Kameraden Fähnrich d.R. Ulf Deventer zu überwinden. Hierbei sammelten die Übungsteilnehmer wichtige Erkenntnisse im Umgang der Schutzausrüstung unter ABC-Bedingungen.

 

Abschließend erläuterte Oberfeldwebel d.R. Wolfgang Fechner die Möglichkeiten und den Einsatz eines ABC-Spürtrupps der Bundeswehr. Nachdem die einzelnen Spürtrupps ihre Aufgaben auf dem Spürweg erfüllt hatten, erhielten wir eine Einweisung durch die Werksfeuerwehr in den Aufbau einer mobilen Dekontaminationsanlage.

 

So verging ein anstrengender aber erfahrungsreicher Tag, der besonders unseren Gästen von der Führungsgruppe des THW Braunschweig wertvolle Erkenntnisse in den ABC-Einsatz der Bundeswehr vermittelte. Damit kann die RAG EUZ nicht nur auf eine erfolgreiche Ausbildung zurückblicken, sondern auch auf eine Vertiefung des kameradschaftlichen Bandes zum THW Braunschweig.

 

Text: G. Bietz (OTL d.R. und Leiter der RAG)

 

 

Mitgliederversammlung 2014

Der Vorsitzende Gerhard Bietz konnte 22 Mitglieder und 2 Gäste begrüßen. Als Gäste waren Ortsbürgermeister Gustav Kamps sowie Jürgen Schmidt als Vorsitzender des Schützenvereins Stederdorf anwesend. Weiterhin begrüßte der Vorsitzende Bietz den amtieren Reservistenkönig Gerhard Schrader und den Gewinner des Hornemann-Pokals Andreas Teutloff.

Nach der Totenehrung für verstorbene Kameraden des Fördervereins und dem Kassenbericht ging Gerhard Bietz auf die Erfolge des vergangenen Jahres ein. So konnte der Förderverein bereits zum zweiten Male das Blau-Gelbe Band von Stederdorf und Wendesse erringen. Der Vorstandsmannschaft gelang es erstmalig den vom Förderverein der Reservisten gestifteten Pokal der Vereinsvorstände zu gewinnen. Die drei besten Schützinnen und Schützen des Jahresschießens (1. Andreas Teutloff, 2. Claudia Schniete, 3. Wolfgang Reihs) wurden ausgezeichnet, wodurch ein erfolgreiches Schieß-Jahr sein Ende gefunden hatte.

Aber auch in der Ausbildung wurde in 2013 viel geleistet. Im Mai fand ein Besuch beim wehrwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr statt, der die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der ABC-Abwehr vermitteln konnte. Hierzu wurden Kameraden der Feuerwehr, des THW und der Polizei eingeladen, die sich gerne an eine hoch interessante Ausbildung zurückerinnern.

Im September wurde gemeinsam mit der Reservistenarbeitsgemeinschaft Einsatz- und Unterstützungszug eine zweitägige Einsatz- und Fernmeldeübung auf dem Gelände der PTB Braunschweig absolviert. Im Rahmen einer Hochwasserlage wurden gemeinsam mit der Technischen Einsatzleitung (TEL) der Feuerwehr des Landkreises Peine, der Fachgruppe Führung und Kommunikation des THW Braunschweig, dem Kreisverbindungskommando Peine und dem Bezirksverbindungskommando Braunschweig verschiedene Einsatzlagen führungstechnisch geübt. Die TEL Peine wurde dabei tatkräftig von dem Kabelbautrupp des DRK des Landkreises Peine sowie der Werkfeuerwehr der PTB unterstützt. Insbesondere diese Übung wurde mit Erfolg absolviert. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen konnte für den Ernstfall festgestellt werden, dass eine Zusammenarbeit funktioniert. Es ist jedoch entscheidend regelmäßig weiter gemeinsam zu üben, um mit den jeweiligen Einsatzregeln und Möglichkeiten der anderen Hilfsorganisationen zurecht zu kommen.

Als weitere Vereinstätigkeiten nannte der Vorsitzende Bietz die Teilnahme am Maibauaufstellen, am Stederdorfer und Oedesser Schützenfest, das Treffen der Seelowfahrer und Interessierter, die Unterstützung des Kleingartenvereins Hasenwinkel beim Tag der offenen Tür und den Jahresabschlussmarsch.

Ein Höhepunkt war das Benefizkonzert zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, das 800 € für den guten  Zweck erbrachte. Die Haus- und Straßensammlung ergab zusätzlich knapp 700 €, sodass in 2013 knapp 1.500 € gesammelt werden konnten.

Die satzungsmäßigen Vorstandwahlen bestätigten alle Vorstandsmitglieder mit einstimmigen Wiederwahlergebnissen. Abschließend ging der Vorsitzende Bietz auf die steigenden Mitgliederzahlen ein und verband diese Entwicklung mit der Hoffnung, dass der Förderverein mit einer derartigen Mitgliederentwicklung durchaus zukunftsfähig sein dürfte.

 

Text: G. Bietz/AT

 

Ergebnisbericht zu der Kabelbau- und Betriebsübung

Die RAG EUZ (Einsatz- und Unterstützungszug), in denen auch Mitglieder des Fördervereins aktiv sind, haben eine gemeinsame Kabelbau- und Betriebsübung für den 14. und 15. September 2013 vorbereitet und durchgeführt.

Teilgenommen haben die TEL des Landkreises Peine, die Fachgruppe Führung und Kommunikation des THW (Technisches Hilfswerk) Braunschweig, der Kabelbautrupp des DRK (Deutsches Rotes Kreuz) des Landkreises Peine, das Kreisverbindungskommando des Landkreises Peine sowie das Bezirksverbindungskommando Braunschweig.

Die Übung war in zwei Teile geteilt: Den Aufbau der Kabelnetze sowie des BOS-Funk sowie die Bearbeitung einer Hochwasserlage im Landkreis Peine.

Die selbst gesteckten Übungsziele wurden voll und ganz erreicht. Die Zusammenarbeit bei dem Aufbau der Kabelnetze und der Betriebsaufnahme gingen reibungsvoll vonstatten. Die anschließenden kleinen Einlagen konnten ohne Beeinträchtigungen durch die Kommunikation abgearbeitet werden. Beeindruckend war die gute Zusammenarbeit der einzelnen Kabelbautrupps aus drei verschiedenen Organisationen. Im weiteren Verlauf wurden Kräfte sogar ausgetauscht, sodass mit gemischten Trupps gearbeitet wurde.

Nach dem Aufbau der Kabelnetze konnten einige Teilnehmer des Deutschen Roten Kreuzes sogar einen Einblick in den Betrieb einer Feldvermittlung der Bundeswehr nehmen und einige Gespräche selbst abwickeln. Damit konnte der erste Tag mit gutem Erfolg beendet werden.

Der zweite Teil der Übung am Folgetag lief nicht so reibungslos ab. Zwar wickelten alle Teilnehmer ihre Aufgaben gut ab, die Übermittlung zwischen den einzelnen Organisationen ergab jedoch Informationsverluste im Rahmen der Übermittlung. Aus diesem Verlauf, der sicherlich auch im Einsatzfall so oder ähnlich abgelaufen wäre, konnten wir viele Erkenntnisse ziehen. So sind z.B. einige Begriffe zwischen den einzelnen Organisationen zum Teil mit anderen Bedeutungen hinterlegt. Man benutzt zwar dieselbe Umschreibung meint im Endeffekt jedoch etwas anderes. Deshalb sprachen sich alle Teilnehmer im Rahmen der Abschlussbesprechung dafür aus, solche Übungen regelmäßig durchzuführen.

Es bietet sich auch an, Teilbereiche wie z.B. das Führen einer Lagekarte oder die einzelnen Aufgaben im Katastrophenschutzstab gemeinsam auszubilden. Positiver Nebeneffekt dabei wird das gegenseitige Kennen- und Verstehenlernen sein.

Als Fazit des zweiten Teils der Übung konnte festgestellt werden, dass nur eine gewisse Routine zum Erfolg führt. Dies bedeutet nicht nur seine eigenen Aufgaben zu beherrschen, sondern auch ein Stück über den Tellerrand hinaus zu sehen und sich mit den Aufgaben der anderen Organisationen vertraut zu machen. In diesem Sinne war die gesamte Übung für alle Teilnehmer ein voller Erfolg!


gez. Bietz
OTL d.R. und Leiter der RAG

Sommerfest und Königsproklamation 2013

Die Sonne hat es mal wieder gut gemeint. Am Samstag den 13. Juli trafen sich die Kameradinnen und Kameraden und ihre Angehörigen zum Sommerfest 2013.

Der Vorsitzende, Gerhard Bietz, sprach ein paar Begrüßungsworte und die Gäste sorgten erstmal für ihr leibliches Wohl. Im Anschluss wurde dann der Reservistenkönig 2013 proklamiert.

Der Reservistenkönig 2013 heißt Gerhard Schrader. Platz zwei ging an Claudia Schniete und Platz 3 an Karin Hoffmann.

Bis in den Abend hinein wurde gefeiert. Alle waren sich einig, nächstes Jahr wieder zum Sommerfest zu erscheinen. Wie immer geht der Dank an das Organisationsteam, die ihre Arbeit wieder einmal gut gemacht hatte und so zum gelingen des Festes beitrugen.

Seelower-Pokal wurde erstmals Verliehen

Zum ersten Mal wurde der Seelower-Pokal, gestiftet von den Kameraden aus Seelow, in Form eines Knobelturniers ausgefochten.

Eine Delegation aus Seelow war angereist um am Schützenfest teilzunehmen. Da bot es sich an, die Verleihung im würdigen Rahmen auf dem Schützenfest vorzunehmen.

Teilgenommen hatten 12 Kameradinnen und Kameraden. Aber am Ende kann es nur einen Gewinner geben. Der erste Gewinner des Seelower-Pokals ist Andreas Teutloff, gefolgt von Gerhard Bietz (Platz 2) und Holger Könnemann (Platz 3).

 

Reservisten siegen beim Blau-Gelben-Band

Fahnenträger bei der Verleihung des Blau-Gelben-Bandes

Sieger beim Blau-Gelben-Band im Jahr 2013 ist der Förderverein der Reservisten geworden. Es war dieses Jahr ein sehr, sehr knappen Ergebnis. Unser Dank gebührt allen beteiligten Schützen der Reservisten, für diese tolle Leistung.

 

Endstand im Blau-Gelben-Band:

  1. Förderverein Reservisten 5072,4 Teiler
  2. Schützenverein 5073,2 Teiler
  3. Schützen-Damen 5275,4 Teiler
  4. WSV Wendesse 5975,4 Teiler
  5. SSV Stederdorf 6442,2 Teiler
  6. Junggesellschaft 7014,0 Teiler
  7. Freiwillige Feuerwehr 7208,7 Teiler
  8. Siedlergemeinschaft 7503,2 Teiler
  9. MTV Stederdorf 7512,4 Teiler

 

"Für den Notfall vorgesorgt". Einweisung in den Katastrophenschutz vor Ort

Der Förderverein der Reservisten betreibt im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit Aufklärung über den aktuellen Stand des Katastrophenschutzes und der Notwendigkeit der Eigenvorsorge.

Am 21. März 2013 trafen sich Vertreter der örtlichen Vereine im Gasthaus zur Sonne. Gerhard Bietz erläuterte mit Hilfe einiger Power-Point-Präsentationen den aktuelle Sachstand und gab Tipps für eine evtl. eintreffende Notlage selber Vorzusorgen.

An alle Teilnehmer wurde eine Broschüre des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ausgegeben.

Weitere Vorträge werden nach Absprache mit den Vereinen folgen.

A.T.

 

(Download der Broschüre)

Jahreshauptversammlung der Reservisten

Am 04. Januar 2013 fand im "Wachlokal" der Reservisten, Gasthaus Zur Sonne, die Jahreshauptversammlung statt. Gerhard Bietz, 1. Vorsitzender, begrüßte die Mitglieder und Gäste und stellte die Beschlussfähigkeit fest.

Nach Verlesung des Halb- und Jahresprotokolls des Jahrs 2012, wurden diese duch die Mitglieder genehmigt.

Nach den Grußworten der Gäste wurde durch den Kassenwart, Karin Hoffmann, der Kassenbericht verlesen. Der Vorstand wurde Einstimmig entlastet.

Zur Pause wurde ein Jägertoast für die Anwesenden gereicht. Danach hat Gerhard Bietz seinen Jahresbericht 2012 vorgetragen und eine Vorschau auf das Jahr 2013 gegeben.

Beim Jahresschießen 2012 wurden die ersten drei Plätze wie folgt belegt:

1. Platz: Andreas Teutloff

2. Platz: Rainer Falkenhain

3. Platz: Gerhard Bietz

Die Verleihung des Hornemann-Pokals wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Geehrt wurden folgende Kameraden für 10 Jährige Mitgliedschaft: Heiner Fricke, Stefan Meisel und Holger Könemann.

Für ihr Engagement im Förderverein wurde Claudia Schniete mit der Ehrennadel in Bronze des Vereins geehrt.

 

A.T.

 

Reservisten erkundeten die Stederdorfer Feldmark

Der Förderverein der Reservisten Stederdorf / Wendesse veranstaltet
jedes Jahr am Tag vor dem Tag der deutschen Einheit das Treffen der
Seelowfahrer verbunden mit einem Herbstumtrunk für alle Mitglieder.


Traditionell stellt sich unser Kamerad Gustav Kamps mit seiner Kutsche
(entweder mit Pferdegespann oder mit Traktor als Zugmaschine) zur
Verfügung, um mit uns eine Feldrundfahrt zu machen. Auch in diesem Jahr
fuhren wir am 2. Oktober durch die Feldmark rund um Stederdorf und
Wendesse.

Neu war in 2012, dass im Anschluss an diese Fahrt die Reservistenkönigin 2012 Bärbel Bietz im "Wachlokal" (Gasthaus Zur Sonne) ihre Ehrenscheibe sowie den Erinnerungsorden verliehen bekam. Auch der Zweitplazierte Achim Lieberwirth und der Drittplatzierte Gerhard Scharder erhielten einen Erinnerungsorden.


Danach bedankten wir uns bei unserem "Kutscher-Kameraden" Gustav mit
einem herzhaften Getränk aus Wöltingerode. Der Abend klang für die rund
20 Kameradinnen und Kameraden mit einem kleinen Imbiss sowie der
Ankündigung der letzten Veranstaltungen des Jahres 2012 aus.

Gerhard Bietz
 

Reservisten Unterstützten THW Braunschweig

Die Reservistenarbeitsgemeinschaft Einsatz- und Unterstützungszug (RAG EUZ) der Kreisgruppe Südheide hat bereits verschiedenen Übungen gemeinsam mit dem THW Braunschweig durchgeführt. Aus diesem Grunde war es selbstverständlich, dass wir mit einem Informationsstand am Samstag den 15. September 2012 am Tag der offenen Tür anlässlich des 60ig-jährigen Bestehens des Ortsverbandes Braunschweig teilgenommen haben.
 
Wir informierten die Besucher über unsere Möglichkeiten als Reservisten im Bereich der zivil militärischen Zusammenarbeit. Dabei zeigten wir das ABC – Material aus unserem Materialpool, um die Erläuterungen etwas anschaulicher zu gestalten. Parallel dazu warben wir mit Prospekten und Bildmaterial für unsere Sache. Wir waren alle sehr positiv überrascht über das Interesse an unseren Ausführungen, aber auch an den Möglichkeiten des Reservistenverbandes und des freiwilligen Dienstes in der Bundeswehr.

Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten wir in aller Ruhe die Termine für das Jahr 2013 absprechen. So ist im Mai 2013 der Besuch des wehrwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr in Munster geplant und im September eine zweitägige ausgedehnte Fernmeldeübung. Abschließend kann festgehalten werden, dass hier eine sehr kameradschaftliche und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem THW und den Reservisten entstanden ist.

Gerhard Bietz,

OTL d.R. + RAG Leiter

 

Königsproklamation und Sommerfest bei den Reservisten

Am 21. Juli 2012 fand bei unseren Kameraden Frank Hoffmann und seiner Frau Karin im Garten unser diesjähriges Sommerfest mit Königsproklamation statt. Immerhin hatte neun Kameradinnen und Kameraden den Ergeiz, die Königswürde zu erlangen. Am Ende kann es aber nur einen bzw. eine geben. Im Jahr 2012 wurde Bärbel Bietz Reservistenkönigen. Herzlichen Glückwunsch.

Ein weiteres Hightlight war der Cheerleederclub "Flying Lions" aus Essinghausen zu Gast und gab den Anwesenden eine Kostprobe ihres Könnens.

A.T.

Tag der Reservisten in Fallersleben -- Förderverein Präsentierte sich der Bevölkerung

Am 14. Juli 2012 fand in Wolfsburg-Fallersleben der Tag der Reservisten statt. Der Förderverein der Reservisten Stderdorf und Wendesse nahm an diesen Event mit einer Ausstellung von ABC-Material der Bundeswehr teil.

Der Tag war trotz des regnerischen Wetters mit rund 1500 Gästen gut besucht. Die Besucher zeigten sich bei so manchen Bundeswehrgegenstand interessiert und hatten ihre Fragen, die von unseren Fachpersonal, an der Spitze Oberstleutnant der Reserve Gerhard Bietz, beantwortet wurden.

Alles in allem war es eine gute Veranstaltung und die Region kann mit ihren Reservisten rechnen.

A.T.

Blau-Gelbes-Band Stederdorf 2012

1. Schützenverein 2413,0 Teiler

2. Schützen-Damen 3491,7 Teiler

3. Junggesellschaft 4158,1 Teiler

4. Förderverein Reservisten 4700,7 Teiler

5. Siedlergemeinschaft 4762,5 Teiler

6. SSV Stederdorf 5081,1 Teiler

7. Freiwillige Feuerwehr 5629,1 Teiler

8. MTV Stederdorf 6858,1 Teiler

9. WSV Wendesse 7112,7 Teiler

Deichverteidigung im Rahmen der Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit (ZMZ)

Braunschweig – 14.04.2012. An diesem Wochenende fand eine Übung zur Deichverteidigung statt, an der im Rahmen der zivil-militärischen-Zusammenarbeit (ZMZ) nicht nur Helfer des braunschweiger THW, sondern auch ein größeres Kontingent an Reservisten der Bundeswehr teilnahm.

Nach einer theoretischen Einführung in der Unterkunft des THW Ortsverbands Braunschweig wechselte der Standort für die Teilnehmer an den Hafen Thune, der mit seinen deichartigen Anlagen ein hervorragendes Übungsgebiet für die praktischen Inhalte darstellt.

Bei bestem Wetter wurde zunächst das richtige Füllen und Binden der Sandsäcke gezeigt und anschließend geübt. Hierbei kamen die neuen - von einem Helfer des Ortsverbandes gebauten - Sandsackfüllanlagen zum Einsatz. Bei der sich anschließenden Menschenkette wurde allen Teilnehmern sehr schnell klar, welch hoher Stellenwert dem richtigen Füllen der Sandsäcke beizumessen ist.

Anschließend wurde von den Teilnehmern eine Quellkade erstellt, wozu wieder eine Menschenkette vom Lagerort der Sandsäcke zum "Einsatzort" gebildet wurde. Diese Quellkade wurde daraufhin mit Wasser gefüllt, um zu verdeutlichen, wie dicht ein Sandsackverbau sein kann.

Weitere Aspekte der Übung waren die Deichsicherung mit Dränagen, die für viele der Teilnehmer neu war, und die Herstellung von Faschinen, zu deren Bindung man sich dem Einsatzgerüstsystem als optimale Lösung bedienen kann.

Beim anschließenden Rückbau wurde etlichen noch einmal schmerzlich bewusst, wie viele Sandsäcke im Einsatzfall benötigt werden - denn dies war nur eine kleine Übung! Dennoch tat dies der äußerst positiven Stimmung und Zusammenarbeit keinen Abbruch. Im Gegenteil: Die Teilnehmer beurteilten die Übung als sehr gut und es wurden Verabredungen zur weiteren Zusammenarbeit getroffen.

Ein besonderes Lob gilt der Küche, deren Kreationen an diesem Tag schon fast zu Überläufen ins THW geführt hätten...


Text: Petra Löwe / Christoph Hase

Seelower Höhen 2012

Nach dieser hochinteressanten und sehr lehrreichen Ausbildung fand vom 11. bis 13. Mai 2012 die 12. Fahrt auf die Seelower Höhen statt. In diesem Jahr konnten wir erneut zwei neue Kameraden gewinnen, die an dieser militärhistorischen Fahrt teilnahmen.

Nach der feierlichen Kranzniederlegung am Ehrenmal in Lietzen für die dort beigesetzten deutschen Soldaten und dem Besuch des Museums in Seelow mit der Vorführung des Dokumentarfilms über die Ereignisse 1945 freuten wir uns auf den Kameradschaftsabend.

Eine Überraschung bereiteten uns dabei unsere Kameraden aus Seelow, die uns in unserem Reservisten-T-Shirt begrüßten. Eine Delegation hat sich dann auch für das Schützenfest in Stederdorf angekündigt. All diese Ereignisse zeigten uns deutlich auf, was sich seit unserer ersten Fahrt alles verändert hat. Wir haben nun eine enge Freundschaft auf kameradschaftlicher Basis in Seelow gefunden.

Alle Kriegsgräberstätten rund um Seelow sind in einem guten und gepflegten Zustand, wozu nicht zuletzt auch unsere jährlichen Sammlungen für die Kriegsgräberfürsorge beigetragen haben. Erschreckend für uns war allerdings auch die Erkenntnis, dass der Friedhof Lietzen aufgrund von Zubettungen in den letzten 10 Jahren um rund 35 % erweitert werden musste.

Aus den Reihen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde uns signalisiert, dass dies jedoch noch nicht das Ende der Umbettungen ist. Auch heute noch finden sich Gräber gefallener Soldaten verschiedenen Nationen, die bisher noch keine würdige Ruhestätte gefunden haben. Dies soll eine unserer Aufgaben für die Zukunft sein.

Daneben steht die gute und vertauensvolle Zusammenarbeit mit den drei Reservistenkameradschaften (ResK) des Landkreises Peine – Bortfeld, Herzog Ferdinand (Vechelde) und Peine – auf unserer Agenda. Ein Beweis dafür war die Einladung der ResK Peine zum Grillen in den Himmelfahrtstag am 16. Mai 2012, der von einigen Kameraden des Fördervereins gerne angenommen wurde.

Jetzt bereiten wir uns auf das Stederdorfer Schützenfest vor. Verleihung des Blau-Gelben-Bandes, Teilnahme an Festgottesdienst am Sonntag und Festumzug sowie die Betreuung der Delegation aus Seelow stehen auf dem Programm. Zur Halbjahresversammlung wird dann auch die Nachlese des Schützenfestes zu erörtern sein. Der Vorstand bittet daher alle Mitglieder um rege Teilnahme.

Gerd Bietz

Informationsfahrt der Reservisten

Die RAG Einsatz- und Unterstützungszug führte am 12. November 2011 eine DVag zur Fortbildung und Information im Kernkraftwerk Grohnde durch.

Im Rahmen einer sehr interessanten Führung durch das Kraftwerk wurden die Teilnehmer u.a. informiert über Materialprüfungen, Kühlsystem, Kraftwerkstechnik und Austausch der Brennelemente und deren Zwischenlagerung. Detaillierte Erläuterungen erfolgten hinsichtlich des Schutzes des Kernkraftwerkes vor Angriffen von außen.

Strenge Sicherheitsvorkehrungen beim Betreten des Kraftwerkes sowie eine Vernebelungsanlage beeindruckten die Teilnehmer. Insbesondere die Vernebelungsanlage, die nach den Angriffen in Amerika zur Sicherheitsvorschrift wurde, zog das Interesse der Reservisten auf sich. Aber auch die vielen Messpunkte innerhalb des Kraftwerkes, die eine wie auch immer geartete radioaktive Strahlung erkennen sollen. So berichtete der Führer unserer Besuchergruppe von einem Fall bei dem die Messstation am Ausgang der Anlage alarmierte, da sich die betroffene Person kurz vorher einer radiologischen Herzuntersuchung unterzogen hatte. Die durch die medizinische Untersuchung im Körper verbliebene kurzlebige Rest-Strahlenkontamination wurde durch das Messgerät erkannt und gemeldet.

Weiterhin wurde den Teilnehmern die vierfach vorhandene Notstromversorgung des Kraftwerkes vorgestellt. Jedes einzelne Notstromaggregat ist in der Lage, das komplette Kraftwerk bei Ausfall des originären Stromnetzes mit Energie zu versorgen.  Außerdem wird im Kraftwerk eine komplette zweite Kontrollstation vorgehalten, falls die Hauptkontrollstation tatsächlich einmal versagen oder ausfallen sollte.

Die Teilnehmer verließen das Kraftwerk mit der Erkenntnis, dass gerade eine Besichtigung vor Ort vorhandene Fragen beantworten kann.

G. Bietz
OTL d.R. und Leiter der RAG EUZ

Aus- und Fortbildung am 03. September 2011

Die RAG Einsatz- und Unterstützungszug führte am 03. September 2011 eine DVag im Wehrwissenschaftlichen Institut für Schutztechnologien (WIS) in Munster durch.

Im Rahmen der guten Zusammenarbeit mit verschiedenen Hilfsorganisationen konnten einige Gäste begrüßt werden, so nahmen u.a. der Leiter der Führungsgruppe des THW Braunschweig sowie ein Fachberater des THW an der Ausbildung teil. Weiterhin konnten wir den S6 des Katastrophenschutzstabes des Landkreises Peine und einen Gruppenführer der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Peine, Ortfeuerwehr Stederdorf begrüßen. Es wurden auf diese Weise Informationen an die Hilfsorganisationen weitergegeben, die ihnen die Leistungsfähigkeit der Bundeswehr auf dem Sektor ABC/CBRN anschaulich darstellen konnten.

Unser aller Dank richtet sich an das WIS, das uns in verständlicher Form die A –Detektion und Dekontamination praktisch vorführte. Daneben interessierte die Teilnehmer an der Ausbildung insbesondere das Biologische Zentrallabor und die B – Detektion. An diesen beiden Stationen erkannten die Teilnehmer sehr schnell, wie wichtig die Sensibilisierung speziell bezüglich dieser Gefahrenlage ist. Ein wenig erschrocken waren die Teilnehmer über die Erkenntnis wie relativ einfach es ist, mit biologischen Mitteln bei entsprechenden Kenntnissen einen großen Schaden in der Bevölkerung anrichten zu können. Dieses Wissen gab viele Ansätze für die weitere Ausbildung auf diesem Gebiet sowie die Gewissheit, im Einsatzfall mit dem WIS einen kompetenten Ansprechpartner bei der Bewältigung der Lage zu haben.

Am Ende der dienstlichen Veranstaltung blieb festzustellen, dass die RAG EUZ und die eingeladenen Hilfsorganisationen für die vorgeführten Gefahrenlagen sensibilisiert wurden und viele neue Erkenntnisse gerade für die weitere Ausbildung gewonnen haben. 

gez. Bietz

OTL d.R. und Leiter der RAG EUZ

Königsproklamation bei den Reservisten

Das Königsschießen der Reservisten wurde am 05. Mai 2011 ausgeschossen. Insgesamt waren neun Kameradinnen und Kameraden in der Wertung.

Die Proklamation wurde, bedingt durch Terminengpässe, am 09. Juli 2011 durchgeführt. Auf den dritten Platz konnte sich Gerhard Bietz und auf den zweiten Platz Andreas Teutloff behaupten. Reservistenkönig wurde Frank Hoffmann.

Der Abend wurde in geselliger Runde verbracht und bei guter Musik und leckeren Speisen bis spät in die Nacht hinein gefeiert.

A. Teutloff

Jubiläumsfahrt nach Seelow

Der Förderverein der Reservisten besucht zum 10 Mal Kriegsgräberstätten in und um Seelow und spricht mit einem Zeitzeugen

Der Förderverein der Reservisten Stederdorf/Wendesse führte im  April 2011 zum zehnten Mal eine militärgeschichtliche Erkundungsfahrt nach Seelow durch. Im April 1945 fand dort an der Oder die letzte große Abwehrschlacht vor den Toren Berlins statt.

Die erste Station der Reise war der das Museum auf den Seelower Höhen. Nach der Vorführung des Dokumentarfilms der Ereignisse von 1945 trafen die Reservisten einen Kriegsteilnehmer aus Broistedt, der heute in Köln wohnt. Er war zur Verteidigung der Ortschaft Ortwig mit 450 Kameraden nördlich von Seelow eingesetzt. Von ihnen überlebten nur 50 den Kampf um Ortwig, sie gerieten nach einen Ausbruch in Richtung Osten nahe der Oder in russische Gefangenschaft.

Am zweiten Tag wurde die Kriegsgräberstätte in Halbe besucht. Hier fanden rund 30.000 Soldaten auf ihrem Rückzugskampf von der Oderfront in Richtung Elbe die letzte Ruhestätte. Anschließend unternahmen die Stederdorfer Reservisten einen Ausflug in den Spreewald.

Am dritten Tag stand der Besuch des Friedhofes in Lietzen an. Glücklicherweise war die Kapelle geöffnet, sodass die Reservisten die kürzlich im Oderbruch geborgenen Überreste von rund 20 gefallenen Kameraden in Augenschein nehmen konnten.

Alle Teilnehmer waren sich danach einig: auch in diesem Jahr sammeln wir wieder für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. In der kleinen Kapelle in Lietzen konnte man sich davon überzeugen, dass auch heute noch Geldsammlungen nötig sind, um den letzten Gefallenen eine würdige letzte Ruhestätte zu geben.

Danach bewunderten die Reservisten die Schönheit der Adonisröschen, welche ihnen unter sachkundiger Führung vor dem Hintergrund ehemaliger Verteidigungsstellungen im Raum Mallnow vorgestellt wurden.


Gerhard Bietz

RegIniRes Einsatz- und Unterstützungszug

Aus- und Fortbildung am 26. März 2011

Die RegIniRes Einsatz- und Unterstützungszug führte am 26. März 2011 eine VVag im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Stederdorf aus aktuellem Anlass auch über die Wirkungsweise eines Kernkraftwerkes durch.

Zunächst stellte der Leiter der RegIniRes das Instrument Notfallrucksack vor. Auf Grundlage der Broschüre „Für den Notfall vorgesorgt“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenplanung (BBK) in Ahrweiler, wurde Sinn und Inhalt dieses Rucksackes erläutert. Ziel ist es über eine Spendenfinanzierung alle Mitglieder der RegIniRes mit einem solchen Notfallrucksack auszustatten.

Im Anschluss daran erörterten die Teilnehmer die aktuelle Situation in Deutschland hinsichtlich der noch vorhandenen Möglichkeiten die Bevölkerung im Notfall zu warnen. Dabei wurde festgestellt, dass zwar moderne Hilfsmittel zur Verfügung stehen, bei nächtlichen Notfällen aber eine Erstalarmierung z.B. durch Sirenen erfolgen müsste. Passend zu diesem Ausbildungsthema erfolgte eine scharfe Alarmierung der Feuerwehr Stederdorf, die zu einem kleinen Flächenbrand im Trentelmoor ausrücken musste. So konnten die Mitglieder der RegIniRes den Ablauf der Alarmierung einer Freiwilligen Feuerwehr und deren Einsatz hautnah miterleben.


Nach der Mittagspause, in der sich die Teilnehmer mit Erbsensuppe stärkten, stellte Fähnrich d.R. Deventer die Wirkungsweise eines Kernkraftwerkes vor. Insbesondere ging er dabei auf die vermutete Situation im Kernkraftwerk Fukushima in Japan ein. Danach erläuterte er die unterschiedlichen Maßeinheiten und welche Strahlung bzw. Energiemenge diesen Maßeinheiten zugeordnet werden kann.


Am Ende der Veranstaltung konnte festgestellt werden, dass die RegIniRes nicht nur Altbekanntes aufgefrischt hatte, sondern auch neue Erkenntnisse gewonnen hat.

gez. Bietz
OTL d.R. und Leiter der RegIniRes Einsatz- und Unterstützungszug

PAZ: Benefizaktion mehrerer Stederdorfer Gruppen

323 Euro als Hilfe für die Opfer in Japan - Benefizaktion mehrerer Stederdorfer Gruppen

PEINE (Stederdorf). Eine Benefizaktion für die Opfer in Japan haben das Deutsche Rote Kreuz Stederdorf, die Freiwillige Feuerwehr Stederdorf und der Förderverein der Reservisten Stederdorf/Wendesse veranstaltet. Gemeinsam verkauften sie Erbsensuppe, um mit dem Erlös den Menschen in Japan zu helfen.

Die 80 Liter Erbsensuppe, vom Gasthaus „Zur Sonne“ gespendet, waren in etwas mehr als einer Stunde ausverkauft. Inklusive Kleinspenden konnte ein Betrag von 323 Euro gesammelt werden.

Dieser soll nach Entscheidung des Roten Kreuzes, der Feuerwehr und des Fördervereins der Deutsch-Japanischen-Gesellschaft zugute kommen. Diese leitet die Spende dann über die japanische Botschaft an die Bedürftigen weiter.

Die Initiatoren bedanken sich bei der teilnehmenden Bevölkerung für den Erfolg der Aktion. vo

(C) Peiner Allgemeine Zeitung

Führungs- und Fernmeldeübung 11. September 2010

Einsatzbesprechung zwischen KVK, RAG EUZ und THW

Im Rahmen der Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit (ZMZ) auf dem Gebiet der Katastrophenhilfe hat die Reservistenarbeitsgemeinschaft (RAG EUZ) Einsatz- und Unterstützungszug an einer Führungs- und Fernmeldeübung des THW teilgenommen. Die Übung wurde als Feuerwehrübung (Wald- und Flächenbrand) im Großeinsatz auf dem Gelände der PTB Braunschweig (Watenbüttel) gefahren. Die Einsatzleitung erfolgte über die Feuerwehr, die Führungsgruppe des THW und die eingesetzten Reservisten (RAG EUZ) unterstanden der Feuerwehr (subsidiärer Einsatz) wurden aber intern selbst geführt.

Die RAG EUZ hatte die Zelle Bundeswehr eines Kreisverbindungskommandos (KVK) der Bundeswehr mit Unterstützung des Materialpools des Fördervereins der Reservisten fernmeldetechnisch auszustatten und das Netz einschließlich des Vermittlungsbetriebes zu betreiben und zu unterhalten. Anhand eines nach Absprache mit dem THW und der Feuerwehr erstellten Einsatzplanes wurde eine Regieanweisung gefertigt, die Einlagen und Aufgaben für die RAG, das KVK und Teile der Führungsgruppe THW auswies. Der Kabelbautrupp des THW hatte die Hauptarbeit zu verrichten. Er musste mehrere Kabelverbindungen zwischen THW, Bundeswehr und Werksfeuerwehr verlegen, um die ortsfeste Kommunikation sicherzustellen. Parallel dazu stellte das THW der RAG EUZ einen BOS – Funktrupp zur Verfügung.

Als Höhepunkt wurde eine ABC-Lage eingespielt. Folge war die Unterstützung der RAG EUZ für das THW mit Sanitätern und einem ABC-Trupp. Aufgrund der Lageentwicklung musste die Führungsgruppe des THW dann verlegen.

Am Endes eines erfolgreichen Tages konnte festgestellt werden, dass alle Übungsteilnehmer miteinander telefonieren und funken konnten. So war es möglich Meldungen anzunehmen und weiterzugeben. Neben dem allgemeinen Übungserfolg war vor allem das gegenseitigen Kennenlernen von Bedeutung. Sollte es je zu einem Einsatz kommen, dann sind diese Einheiten hinsichtlich der Erstellung eines Führungsfernmeldenetzes gut gewappnet. Die Kameraden vom THW boten im Rahmen der Übungsnachbesprechung sofort an, auch in 2011 gemeinsam zu üben, um das Erlerne weiter zu festigen. Eine Tatsache, die den Übungserfolg nicht besser kennzeichnen könnte.

Abschließend darf ich im Namen der RAG EUZ dem Förderverein der Reservisten Dank sagen, für die tatkräftige Unterstützung mit Personal und Material.

Text und Bild: G. Bietz OTL d.R. und Leiter der RAG

Blau-Gelbes-Band 2010

Der Förderverein der Reservisten hat in seinem Jubiläumsjahr das Schießen um das  Blau-Gelbe-Band 2010 gewonnen!

Endstand im Blau-Gelben-Band:

1. Förderverein Reservisten 5333,9 Teiler

2. Freiwillige Feuerwehr 5791,6 Teiler

3. Schützenverein 6066,4 Teiler

4. Junggesellschaft 7680,0 Teiler

5. Schützen-Damen 8770,6 Teiler

6. MTV Stederdorf 9627,8 Teiler

7. SSV Stederdorf 10612,8 Teiler

8. Siedlergemeinschaft 10073,7 Teiler

Erkundungsfahrt nach Seelow zum Jahrestag

Der Förderverein der Reservisten besucht Kriegsgräberstätten und spricht mit einem Zeitzeugen

STEDERDORF/WENDESSE. Der Förderverein der Reservisten Stederdorf/Wendesse

führte vom 16. bis 18.  April zum neunten Mal eine militärgeschichtliche Erkundungsfahrt 
nach Seelow durch. Im April 1945 fand dort an der Oder die letzte große Abwehrschlacht 
vor den Toren Berlins statt. 
 
Die erste Station der Reise war der Bunker in Falkenhagen, eine geheime Anlage im III. 
Reich zur Produktion von N-Stoff, einem Treibstoff für Raketen. Das Bauwerk selbst stellt 
eine technische Meisterleistung dar. Auf drei Etagen bis zu 25 Meter tief in der Erde herrschen 
gute klimatische Verhältnisse, die lediglich durch die besondere Bauweise und ohne technische 
Unterstützung erreicht wurden. Bis Mitte 1945 sollte diese Anlage um eine Produktionsstätte 
für den chemischen Kampfstoff SARIN ergänzt werden. Das Ende des II. Weltkrieges verhinderte 
die Fertigstellung dieser Fabrikanlage.
 
Am zweiten Tag wurde die Kriegsgräberstätte in Halbe besucht. Hier fanden rund 30.000 
Soldaten auf ihrem Rückzugskampf von der Oderfront in Richtung Elbe die letzte Ruhestätte. 
Der Kamerad Kurt Drüke vom Reservistenmusikzug Niedersachsen ließ auf seinem 
Flügelhorn das Lied vom guten Kameraden erklingen, als wir ein Gesteck mit Kranzschleifen 
am Ehrenmal auf dem Friedhof niederlegten.
 
Am dritten Tag stand der Besuch des Museums auf den Seelower Höhen an. Das Museum, 
die Dokumentation sowie ein Dokumentarfilm über die Ereignisse im April 1945 wurden gezeigt. 
Anschließend wurde der Reitweiner Sporn besucht. Hier erkundeten die Teilnehmer die 
ehemaligen „Shukow – Bunker“, dem damaligen Befehlshaber der russischen Streitkräfte. 
Einem glücklichen Zufall war es zu verdanken, dass ein Gespräch mit einem Zeitzeugen geführt 
werden konnte. Er war extra zum Jahrestag der Schlacht um die Seelower Höhen angereist.
Gerhard Bietz

Reservisten üben mit dem THW

Am 17. Oktober 2009 ab 9 Uhr haben Teile der RAG Einsatz- und Unterstützungszug und die Reservistenkameradschaft Herzog Ferdinand aus Vechelde eine Vereinsveranstaltung für die Führungsgruppe des THW Braunschweig durchgeführt. Thema war die neue Gliederung der Bundeswehr bis hin zum Kreisverbindungskommando Peine. Im Anschluss daran wurde die Stabsgliederung für den Einsatz z.B. im Katastrophenfall vorgestellt und intensiv erläutert.

Wir konnten feststellen, dass die Einsatzgliederung des THW ähnlich der der Bundeswehr im Rahmen der Zivil – Militärischen – Zusammenarbeit (ZMZ) bei Katastrophen und schweren Unglücksfällen ist. Auf dieser Basis fand dann auch ein lebhafter Erfahrungsaustausch statt, der anhand von praktischen Einsatzbeispielen eindrucksvoll untermauert wurde.

Ein klein wenig verständnislos schauten die Kameradinnen und Kameraden des THW als die politischen Vorgaben erläutert wurden. Insbesondere die Tatsache, dass die Bundeswehr keine Soldasten im Katastrophenschutz ausbildet, stieß nicht gerade auf Verständnis. Begrüßt wurden allerdings die Aktivitäten der Reservisten im Rahmen der ZMZ. Hier war von der Seite der Reservisten stets auf die Grundlage des Artikel 35 Grundgesetz zu verweisen.

Auch die Reservisten konnten einige neue Erkenntnisse mitnehmen. Besonders die Tatsache, dass die Einsatzvoraussetzungen des THW denen der Bundeswehr sehr ähnlich sind, schaffte eine Art „Leidensgemeinschaft“ zwischen den beiden Bundesorganisationen. Beide, Bundeswehr wie THW, werden der jeweiligen örtlichen Einsatzleitung zur Hilfeleistung unterstellt. Die Führungsgruppe des THW wird ebenso nur auf Anforderung der TEL (Technischen Einsatzleitung) eingesetzt. Sie übernimmt dann für die TEL die Führung der Einsatzkräfte des THW. Hier gibt es einen wichtigen Unterschied zu den anderen Hilfsorganisationen. Sie unterstehen nach dem niedersächsischen Katastrophenschutzgesetz (und Brandschutzgesetz) zwar auch der Einsatzleitung (TEL), die durch die örtliche Feuerwehr eingerichtet wird, sie unterhalten jedoch eigene Führungskomponenten zur Führung ihrer Einsatzkräfte. Dies trifft auf die Bundeswehr nicht und das THW nur bedingt (d.h. auf Anforderung der Führungsgruppe) zu.

Als Ergebnis bleibt nicht nur die Inübunghaltung bezüglich der Arbeit in einem Führungsstab festzuhalten, sondern auch das gegenseitige Verstehen und Kennenlernen. Als Beweis für den Erfolg dieser Veranstaltung sind die Unterstützungsangebote des THW anzuführen. So sollen z.B. ab 2010 gemeinsame praktischen Übungen durchgeführt werden. Außerdem stellen sich Ausbilder des THW zur Verfügung, um die Reservisten u.a. im Sandsackbau intensiv aus- und weiterzubilden.

Seelowfahrt 2009

Die traditionelle Seelowfahrt fand auch in 2009 statt. Der Beginn stand jedoch unter keinem guten Stern, verschiedene Kameraden mussten arbeitsbedingt oder aus Krankheitsgründen auch kurzfristig absagen. Dennoch fanden sich 5 unermüdliche Seelow-Liebhaber, um an der Fahrt teilzunehmen.

Kurz vor Helmstedt hatten wir ca. 2 Stunden Zeit, um auf der Autobahn ausgiebig zu frühstücken. Nach der Beseitigung des verunfallten LKW ging es dann mit Verzögerung weiter.

Leider ist zur Zeit die Besichtigung der Bunkeranlage in Falkenhagen nicht möglich, sodass wir auf den Atombunker Harnekop ausweichen mussten. In der hoch interessanten Bunkerführung erfuhren wir, dass es sich um eine der zu Bauzeiten modernsten atomgeschützten Bunkeranlagen handelt. Im Ernstfall hätte sich der Minister für Verteidigung, Herr Hoffmann, hier aufgehalten.

Danach hing es zum Quartier in den Schweizer Hof nach Falkenhagen. Ein unvergesslicher Kameradschaftsabend schloss sich an. Der ausgesprochen herzliche Empfang in der Hofschenke in Seelow überraschte uns doch ein wenig, denn nun sind die teilnehmenden Seelowfahrer alle mit einer Mütze der Hofschenke ausgestattet. Pünktlich zum Zapfenstreich waren wir wieder im Quartier.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir zur Kriegsgräbergedenkstätte nach Lietzen, wo wir in diesem Jahr unser Gedenk-Gesteck niederlegten. Das Gräberfeld hatte sich erneut um einige Gräber erweitert. Einhellige Meinung aller Teilnehmer war denn auch, dass die Gelder unserer Sammlungen und Benefizkonzerte hier sehr gut angelegt sind. Danach verpflegten wir uns in Seelow mit Kloster Neuzeller Bier und begaben uns dann über Halbe nach Lübbenau.

Erneut durften wir eine knappe Stunde durch den nicht gebuchten Stau auf der Autobahn schleichen. Der Lohn ereilte uns dann aber Lübbenau am „Kleinen Fährhafen“. Eine vierstündige Kahnfahrt bei herrlichem Wetter durch die wunderschöne Landschaft des Spreewaldes wartete auf uns. Die Neugier eines Kameraden gipfelte darin, dass er eine Schleuse vom Wasser aus genauestens unter die Lupe nahm.

Nachdem wir die verschiedenen Eindrücke verarbeitet hatten, suchten wir das „Gurkenfässchen“ am großen Fährhafen auf. Umfangreiche Gurkeneinkäufe sowie Verköstigungen neuer Gurkenmarken und Fruchtweine schlossen sich an. Nach unserer Rückkehr nach Falkenhagen beschlossen wir den Tag mit einem gemütlichen Knobelabend bei Getränken und anderen Leckereien.

Das morgendliche Wecken am Sonntag erfolgte um 8 Uhr. Nach dem Frühstück fuhren wir in Richtung Seelow und besuchten die Gedenkstätte auf den Seelower Höhen. Die Erkundung des nördlichen (ehemaligen) Kampfabschnittes schloss sich an. Der von unserem Vorkommando erkundete Brückenkopf Kienitz wurde fachmännisch besichtigt.

Nach dem Mittagsessen auf dem Oderdeich traten wir die Heimreise an, erneut endete eine mit neuen Eindrücken angereicherte Seelowfahrt.

Gerhard Bietz

Sammeln für Soldatengräber - Prominente unterstützen den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Peine (wos). „Können Sie mir vielleicht sagen, wo mein im Zweiten Weltkrieg gefallener Onkel begraben liegt?“ Fragen wie diese hörte der Stabsfeldwebel der Reserve Jochen Droste am Sonnabend Vormittag vor der Jakobi-Kirche in der Peiner Fußgängerzone häufig. Er hilft im Namen des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge Familien mit modernster Datenverarbeitung dabei, die Gräber von seit über 60 Jahren vermissten Verwandten ausfindig zu machen. Die meisten von ihnen haben ihre letzte Ruhestätte auf Soldatenfriedhöfen irgendwo in Europa gefunden.

„Ich brauche oft nur den Vor- und den Zunamen, bei besonders häufigen Namen helfen Angaben zum Geburtsdatum und -ort, die Auswahl einzuschränken. Wird Droste in seiner Datenbank fündig, dann wird das entsprechende Ergebnis gleich ausgedruckt und kann für die Familienunterlagen mit nach Hause genommen werden. Der Volksbund sieht sich in der Verantwortung, Soldatenfriedhöfe zu betreuen und zu pflegen. Geld dafür wird unter anderem bei der Straßensammlung vom 8. bis 23. November eingeworben. Zum Auftakt haben am Sonnabend Bürgermeister Michael Kessler, der Stederdorfer Bürgermeister Gustav Kamps (SPD) und andere prominente Peiner Vertreter aus Gesellschaft und Politik zu den Sammelbüchsen gegriffen und in der Fußgängerzone die Passanten um einen Obulus gebeten.

Begleitet wurde diese Sammelaktion durch den Info-Stand und einen Eintopf- Verkauf der Reservisten Stederdorf/Wendesse unter der Leitung des Vorsitzenden Gerhard Bietz. Der Erlös wird dem Volksbund zur Verfügung gestellt.

© Peiner Allgemeine Zeitung (10.11.2008)

Fit sein, wenn es ernst wird – So schützt man sich vor Katastrophen

Peiner Feuerwehrleute testen den Ernstfall bei einer Katastrophenübung. PN-Foto: Archiv

Experte: Im Peiner Land kann es schnell zum Notstand kommen – Tipps für Vorsorge und Selbstschutz (17.10.2008)

PEINE. Das Hochwasser der Innersten und die Stürme von Kyrill sind die besten Beispiele – Katastrophen kommen immer unangemeldet. Gerhard Bietz, Oberstleutnant der Reserve, sagt: "Auch im Peiner Land kann es schnell zum Notstand kommen." Doch wie schützt man sich im Ernstfall?

Diese Frage hat Gerhard Bietz am Wochenende in Stederdorf bei einer Info-Veranstaltung des Fördervereins der Reservisten beantwortet. Dort klärte er über die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen auf. Bietz warnt: "Jeder muss selber vorsorgen. Es bleibt immer ein Restrisiko, das durch die Behörden nicht abgedeckt wird."

Aber ist das im katastrophenarmen Peine überhaupt nötig? Bietz ist davon überzeugt. Denn eine Peiner Risikoanalyse belegt: Die größte Gefahr im Kreis geht von Wind, Schnee und Krankheiten aus. Gerhard Bietz: "Die Folgen wären Stromausfälle, Versorgungsengpässe sowie Menschen- und Tierseuchen." Damit die Peiner wissen, wie sie sich in einem Notfall schützen können, gab Gerhard Bietz viele Tipps. Leitfaden war unter anderem eine Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, "Für den Notfall vorgesorgt", mit der sich Bürger für den Ernstfall vorbereiten können. "Besonders gelungen sind dabei die Checklisten am Ende. Mit der Broschüre in der Hand kann man durch das Haus gehen und alles Erledigte abhaken", sagt Bietz.

Zur Broschüre gehören neben Verhaltenstipps bei Extremsituationen wie chemische, biologische und radionukleare Gefahren auch alltägliche Dinge wie der vorbeugende Brandschutz und die richtige Installation von Rauchmeldern. Die eigene Vorsorge sei dabei nicht teuer. Ein Notgepäck könne jeder bereithalten. Hinein gehören beispielsweise persönliche Medikamente, Wolldecke, Schlafsack, Taschenlampe und Schutzhelm.

Bietz selbst geht mit gutem Beispiel voran. "Ich habe einen fertig gepackten Notfallrucksack und Trinkwasservorräte im Keller", sagt er. Auch bei Hochwasser sei die Vorsorge wichtig. Im Ernstfall sollten Lebensmittel- und Trinkwasservorräte, ein netzunabhängiges Radio, Reservebatterien und Notbeleuchtung bereitstehen. Trotz aller guten Ratschläge betont Gerhard Bietz: "Eine Broschüre hilft den Menschen nicht, wenn niemand weiß, wo man sie bekommt. Man muss selbst aktiv werden und sich informieren."

Und wann gab es den letzten Katastrophenfall in Peine? Bietz: "Das war der Heidebrand im Jahr 1973. Es hat Asche geregnet, und wir haben bis Peine die Rauchschwaden gesehen."

Von Lennart Kutzner

Zivil – Militärische - Zusammenarbeit

Das Motto für diesen Tag ist die  Zivil – Militärische - Zusammenarbeit (ZMZ). Der Begriff ZMZ im Inland ist eng verbunden mit dem Katastrophenschutz, welcher in der Öffentlichkeit zur Zeit eine herausragende Berücksichtigung findet.

Die Zusammenhänge zwischen Bundeswehr und zivilem Katastrophenschutz sollen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dazu organisiert der Förderverein der Reservisten Stederdorf/Wendesse diese Veranstaltung mit den Reservistenkameradschaften des Landkreises Peine im Bereich des Gasthauses „Zur Sonne“ in Stederdorf.

Mai 2007

Hochwasserschutz

Am 9. September 2006 führte die Kreisgruppe Südheide zusammen mit dem Förderverein eine SE-Ausbildung durch. Im Rahmen dieser Ausbildung wurde das Füllen und der Transport von Sandsäcken von Hand vorgeführt. Nach kurzer Zeit hatten die Kameraden die optimale Füllmenge für einen Sandsack heraus. Zum Transport wurden zwei verschiedene Methoden ausprobiert, wobei das Weiterreichen wesentlicht leichter von der Hand geht, wenn sich die Kameraden versetzt gegenüberstehen.

Im Abschluss an den Transport wurden der Bau eines Sandsackdammes sowie einer Quellkade vorgeführt. Diese Ausbildung brachte für alle einen kleinen Einblick in den Hochwasserschutz und die Deichverteidigung, eine sinnvolle Ergänzung zur SE-Ausbildung an diesem Tag.

Kutschfahrt durch Stederdorf

Am 2. Oktober 2006 trafen sich die begeisterten Seelowfahrer sowie interessierte Vereinsangehörige mit Kindern auf dem Hof unseres Kameraden Gustav Kamps. Nach einem Begrüßungsschluck wurden die Pferde eingespannt und eine lustige und gemütliche Fahrt durch die Stederdorfer Forst unternommen. Für das leibliche Wohl an Bord war gesorgt und mit einigen Geschichten zu Forst und Ackerbau kam auch das kulturelle Angebot nicht zu kurz.

Bei Einbruch der Dunkelheit erreichten wir das Ziel: Den Keller des 1. Vorsitzenden Ingo Krohm, den er dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat. Mit Bratwurst und einigen gekühlten Getränken wurden Gedanken zur Fahrt und zur nächsten Seelowfahrt ausgetauscht. Bei dem beachtlichen Zuspruch der Vereinsmitglieder war fast eine zweite Kutsche erforderlich.

Im Namen des Vorstandes darf ich mich für die Beteiligung zu dieser Veranstaltung recht herzlich bedanken.

Gerd Bietz

Ausbildung mit Katastrophenschutzkräfte in Ehra-Lessien am 03.04.2006

Nach mehreren Veranstaltungen zum Thema: Zivil-Militärische-Zusammenarbeit, bei denen viel Information und theoretische Ausbildung stattfand, folgte jetzt eine Übung unter realen Bedingungen. Die Kreisgruppe Südheide bot mit Unterstützung des Verteidigungsbezirkskommandos 23 ihren Mitgliedern auf dem Truppenübungsplatz Ehra-Lessien die Möglichkeit an, erlernte Fähigkeiten praktisch umzusetzen. Unter Leitung von Oberstlt d.R. Gerhard Bietz erhielten die Reservisten Einblicke in Führungs- und Meldeabläufe und mussten lt. Übungsanlage zivile Katastrophenschutz- und Rettungs-Organisationen unterstützen, da diese an ihre personellen Kapazitätsgrenzen gestoßen waren.

Ein Großaufgebot von Feuerwehren aus Wesendorf, Steterdorf, Braunschweig, Schönewörde, Betzhorn und Pollhöfe bekämpfte zusammen mit der Feuerwehr des Truppenübungsplatzes einen großflächigen Wald- und Heidebrand. Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter-Unfallhilfe übernahmen dabei die Versorgung von Verletzten.

Aufgabe der Reservisten war es, die Feuerwehren bei der Wasserversorgung zu unterstützen. Dazu mussten von einer Zisterne Schlauchleitungen über 300 m bis zum Verteiler verlegt werden. Außerdem hatten sie zivile Sanitätsgruppen bei der Bergung und der Erstverssorgung von Verletzten zu unterstützen. So war das Kommando von Hptm d.R. Carsten Lauterberg: „SanTrupp zwei! Verletzter 20 m! Bergen, versorgen und abtransportieren!“ für die Mitarbeiter der Rettungsdienste doch etwas gewöhnungsbedürftig. Auch war Personal für die Einsatzleitstelle der Feuerwehr abzustellen.

„Wenn wir alles könnten, brauchten wir nicht zu üben!“ so Oberstlt d.R. Bietz bei der Abschlussbesprechung. Wichtig sei das Zusammenwirken aller Katastrophenschutzkräfte gewesen. Dazu gehöre auch das Kennenlernen der Führungsstrukturen für die Reservisten. Mängel bei der Kommunikation sowie „Kompetenzgerangel“ seien erkannt und würden bei zukünftigen Ausbildungen bearbeitet.

Positiver Nebeneffekt: Auch für die Katastrophenschutzkräfte hat sich der Übungseinsatz gelohnt. Sie konnten in einem größeren Verband eine simulierte Großschadenslage bekämpfen.

Horst Schell (03.04.2006)